Österreich, Ibizagate & die FPÖ: Von Verbrechern regiert (What’s new?) #24

“A’ b’soffene G’schicht” oder doch systematische Korruption durch rechte Parteien? Mit Benjamin Opratko, Politikwissenschaftler und Redakteur beim Mosaik Blog aus Wien, sprechen wir über das Strache-Video und was das für die Regierung und Österreich jetzt bedeutet.

Strache und sein Wingman und FPÖ-Funktionär Gudenus sprachen in der Finca auf Ibiza unter anderem davon, die Kronen-Zeitung kontrollieren zu wollen und Unternehmen, die an die Partei spenden, zu begünstigen und Staatsaufträge zu sichern.

Eigentlich schon vorher klar, dass Unternehmen die rechte FPÖ unterstützen, so Opratko, aber jetzt gebe es ein Beweisvideo für die Pläne Straches zum Umbau des Staates. Viktor Orbán sei dafür das Vorbild gewesen. Fürs erste ist der Vormarsch der Rechten also blockiert.

Jetzt also alles gut?

Wir sprechen mit Benjamin Opratko auch über die schwächelnde Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und über andere linke Wahlalternativen. Wie könnte Mobilisierung auf der Straße gelingen und das rechte Staatsprojekt aufgehalten werden?

Zumindest am Tag des Rücktritts gingen Tausende Menschen vor dem Bundeskanzleramt demonstrieren und forderten Neuwahlen. Wir diskutieren mögliche Szenarien zu deren Ausgang.

 

Links zur Sendung:

Benjamin Opratko, Endstation Ibiza: Fünf Dinge, die wir aus dem Strache-Video lernen können

Spiegel Online: Die ganze Geschichte des Strache-Videos

Süddeutsche: Die Schlüsselszenen aus dem Video

Benjamin Opratko: Warum der FPÖ-Aufstieg 2017 weitergehen wird

 

 

Foto: Screenshot

Musik: Jannick Plume