Modern Monetary Theory & Corona: Geld per Knopfdruck! #66

Jahrelang hat man uns erzählt, es gibt kein Geld für notwendige Ausgaben. Kaum ist Corona da, und auf ein mal zaubern die Zentralbanken Milliarden und Billionen aus dem Hut.

Es ist die Stunde der MMT, der Modern Monetary Theory.

Bislang vehement von der Mehrheit der akademischen Volkswirte abgelehnt und plötzlich von Interesse, nicht nur von links, sondern auch und gerade beim Finanzkapital. Denn die MMT besagt, dass der Staat nicht vom Geld abhängt, sondern umgekehrt: Ohne Staat kein Geld.

Die Argumentation “es gibt kein Geld” war damit schon immer schlicht falsch – Geld kann man mit einem Knopfdruck machen. Die Begrenzung liegt nicht beim Geld, sondern bei den Ressourcen, bei der Arbeitskraft – und vor allem bei denen, die die Macht darüber haben.

Unser Gast hierzu ist Dr. Dirk Ehnts, Volkswirt, Autor, Mitarbeiter beim NGO “Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung” und Mitbegründer der “Pufendorf Gesellschaft für politische Ökonomie”. Darüber hinaus ist Dirk der profilierteste Vertreter von MMT im deutschsprachigen Raum.

Er erklärt Steve den jetzigen Wahnsinn der Zentralbanken – und was wir von MMT in der Krise lernen können.

 

Infos zur Sendung:

  • Foto: Tracy Olson / Flickr / for commercial reuse with modification
  • Musik: Jannick Plume

 

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